
In den letzten Wochen ging durch die englischen Medien ein Vorfall ganz besonders häufig und sorgte für zahlreiche Schlagzeilen. Leider handelt es sich nicht um einen tollen Gewinn, sondern das Problem Spielsucht und wohin diese führen kann.
Es geht hierbei um eine Bingo-Spielerin, welche sich mehrmals verzockt hat und dabei mehr als nur ihr eigenes Geld aufs Spiel setzte. Die Britin hatte sich durch Bingo in den Ruin getrieben, aber anstatt zu einer Beratung zu gehen, suchte sie nach neuen Möglichkeiten, um weiterhin liquide zu bleiben. Dabei bestahl sie ihren Arbeitgeber um 76.000 Pfund. Die englische Glücksspielbehörde nimmt diesen Vorfall abermals zum Anlass, um die Richtlinien für Glücksspiel zu überdenken.
Was in dem Kopf eines Spielsüchtigen vorgeht, mag wohl kaum einer von uns nachvollziehen können. Verlustängste, Scham und Schande dürften es wohl sein, welchen einen Menschen zu solch drastischen Aktionen bewegen. Die Britin Luccienne Mainey wusste nicht mehr weiter, nachdem sie beim Bingo mehrfach verloren hatte und ber ihre finanziellen Mittel hinaus eiferte. Die Mutter muss nun für 16 Monate ins Gefängnis gehen, weil sie ihren Arbeitgeber bestohlen um 76.000 Pfund bestohlen hat. Wenigstens gab sie vor dem Gericht zu, süchtig nach Bingo zu sein.
Zum Bingo kam sie, nachdem es in ihrer Ehe zur Scheidung gekommen war. Als Angestellte im Rechnungswesen hatte sie einen guten Überblick, über die finanzielle Situation ihres Arbeitgebers. Außerdem war sie als sehr vertrauenswürdig und langjährige Angestellte ohne Zwischenfälle bekannt. Aufmerksam wurden die Arbeitgeber, als 800 Pfund auf ihr privates Konto überwiesen wurden. Die Frau entschuldigte sich und glich den Betrag aus. Doch es war nicht das letzte Mal, das sie sich illegal bereicherte.
Geschrieben von: MG




