Nun nimmt man im Casino Duisburg den Kampf gegen die Anbieter im Web auf, denn im eleganten Ambiente der Spielhalle kann man nun Ultimate Texas Hold´em spielen. Da geht es nicht mehr darum, gegen Mitspieler anzutreten, sondern man spielt direkt gegen die Bank. So sollen wieder neue Besucher angelockt werden.
Aber eigentlich geht es beim Pokern nicht so sehr darum, die beste Hand zu haben, sondern den Gegner mit gekonnten Bluffs und Strategien zu täuschen. Diese Techniken geben dem Spiel erst die richtige Würze. Trotzdem ist es nicht jedermanns Sache.
Natürlich müssen die Besitzer der Spielhallen alles Mögliche unternehmen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit die Blicke bei dem neuen Spiel auch wirklich auf dem Tisch bleiben, steht neben dem Tisch eine nur recht dürftig bekleidete Frau. Wenn Turniere stattfinden, dann gibt es keine Sachpreise mehr, sondern mindestens 50.000 Euro Bargeld.
Wenn man sich die Bilanzen anschaut, dann ist höchste Eile geboten, etwas zu tun; Umsätze gehen zurück. Gerade das Web ist der größte Konkurrent und wirbt den landbasierten Spielhallen viele Kunden ab. Auch locken Turniere im Web mit hohen Geldpreisen und wenn Stefan Raab im TV Sender am Zocken ist, sind die Quoten hoch.
Die neue Variante gibt es bereits in jedem Schweizer Casino, jetzt auch in Duisburg und im Casino Dortmund-Hohensyburg. Sobald der neue Tisch geöffnet wird, ist er auch schon besetzt, was nicht nur an der halbnackten Schönheit liegt.
Bei Ultimate Texas Hold´em sitzen bis zu sechs Spieler an einem Tisch, die jeweils einzeln gegen die Bank spielen. Der Mindesteinsatz liegt bei 20 Euro, erhöht werden darf nur einmal. Wenn der Spieler ein besseres Blatt als die Bank hat, gewinnt er das Doppelte des Einsatzes.
Sabine
