Glücksspielsucht: Immer öfter wird Rat gesucht

Donnerstag, 3. Mai 2012 - Casino.de

Bei all den positiven Nachrichten über neue Casinogames und Jackpots, sollte man nicht die andere Seite der Medaille vernachlässigen. Die Allgemeine Zeitung schreibt in einem Artikel, dass immer mehr Glücksspielsüchtige Rat suchen, um aus ihrer Misere zu finden.

Es geht dabei um die komplette Bandbreite der Angebote. Angefangen von den vielen kleinen Spielhallen im Land, über die großen Casinos, bis hin zur Spielsucht-Problematik in den Online Casinos. Gerade im Internet kann man viele Fehlinformationen lesen, die das große Geld mit wenig Aufwand versprechen. Tatsächlich jedoch, wird sich kein Online Casinos so leicht ausnehmen lassen. Millionen teure Algorithmen schützen vor zu großen Verlusten, aber das wird den Spielern nicht gesagt. Vor allem Jugendliche sind immer stärker von der Spielsucht betroffen.

Wer ein bisschen Geld verliert, der kann es verkraften, aber bei einigen Spielern geht es soweit, dass um Haus und Hof gespielt wird. Zum Glück gibt es Einrichtungen, die der Spielsucht entgegen wirken. Die Allgemeine Zeitung schreibt über das Diakonische Werk Mainz-Bingen beispielweise, engagiert sich sehr stark in der Prävention und Beratung. In Ingelheim und Oppenheim findet man zwei Standorte für Spielsuchtberatung. Die Mittel kommen aus eigener Kasse und Zuschüssen des Landes.

Im Fokus liegt dabei die Spielsucht im Internet. Egon Fels von der CDU fügt hinzu, dass es schon bei der Sucht nach dem Computer beginnt. Viele verlieren sich hinter dem Bildschirm und schneiden sich von der Außenwelt ab. Soziale Netzwerke können wahre Zeitfresser sein und auch dort wird das Glücksspiel schon indirekt beworben. Man sollte also die guten und die schlechten Seiten kennen, um sich für oder gegen das Glücksspiel zu entscheiden.

Geschrieben von: MG