Zwanghaftes Spielen ist die Schattenseite von Gambling und wird auch oft als Spielsucht oder Ludomania bezeichnet. Einige entwickeln ein krankhaftes Verhalten zum Glücksspielen und können von Gambling, einschließlich Online-Gambling, süchtig werden.
Die Krankheit wird als zwanghaftes Spielen oder Spielsucht bezeichnet. Einige Leute leiden unter einem unkontrollierbaren Drang nach Gambling – mit dem Drang nach Alkohol oder mit Esssucht vergleichbar. Sie können das Wetten einfach nicht lassen.
Oft haben diese Leute auch Probleme damit, die nervöse Störung und das Zwanghafte Verhalten zu einer Sache, die eigentlich eine erholsame Aktivität sein sollte, zu erkennen. Wer irgendwelche Probleme in Verbindung mit Wettspielen erlebt, muss sofort professionelle Hilfe aufsuchen; er riskiert sonst nicht nur sein ganzes Geld, sondern auch seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Und zwar wird nicht nur der Spieler/die Spielerin leiden, sondern auch seine/ihre Familie und Freunde.
Es gibt verschiedene Kliniken und Beratungsstellen, wo Leuten mit Suchtproblemen geholfen werden können. Dort sitzt ausgebildetes und professionelles Personal bereit, um Spielsüchtige die Kontrolle zurückgewinnen zu lassen und deren Angehörige zu beraten. Haben Sie Zweifel oder Fragen, bitte kontaktieren Sie http://www.spielsucht-forum.de/ wo Sie Information finden und auch weitergeleitet werden.
- Haben Sie schon einmal solange gespielt, bis Ihr Geld aus war?
- Haben Sie sich schon einmal Geld geliehen, um Spielen zu können?
- Haben Sie wegen Ihres Spielens schon einmal in der Bank Kredite aufgenommen?
- Überschreiten Sie häufig finanzielle/zeitliche Grenzen, die Sie sich selbst gesetzt haben? (Beispiel: Nicht länger als 2 Stunden / Nur abends / Nur bis zu einem bestimmten Betrag)
- Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich auf illegalem Weg Geld zum Spielen zu beschaffen?
- Haben Sie schon einmal Geld gestohlen, um Spielen zu können?
- Haben Sie oft gezögert, fürs Spielen bestimmtes Geld an normale Sachen auszugeben?
- Kreisen Ihre Gedanken oft um das Spielen?
- Haben Sie oft Langeweile, wenn Sie nicht spielen?
- Merken Sie, dass Sie immer weniger Interesse an der Umgebung (Familie, Hobbies, Freundeskreis) haben?
- Sind Sie oft auf der Arbeit / beim Studium / in der Schule unkonzentriert, weil Sie ans Spielen denken?
- Sind Sie unruhig und aggressiv, wenn Sie keine Möglichkeit zum Spielen haben?
- Verhehlen Sie Ihren Angehörigen oder Freunden, wie oft Sie Spielen oder wie hoch Ihre Spielverluste sind?
- Spielen Sie gezielt um Verluste wieder auszugleichen?
- Haben Sie schon ab und zu ein Bedürfnis gespürt, sich selbst wegen eines glücklichen Ereignisses mit ein paar Stunden Spielen zu belohnen?
- Haben Sie schon weiter gespielt, obwohl Sie spürten, dass Sie sich selbst und anderen Weh täten?
- Haben Sie schon gespielt um Ihre Stimmung positiv zu verändern, um Sorgen und Frustration zu vergessen oder um Konflikte zu vermeiden?
- Hat Ihr Spielverhalten schon einmal familiäre Probleme oder Streitigkeiten verursacht?
- Haben Sie wegen des Spielens schon einmal Ihre Arbeit und Pflichten versäumt?
- Hatten Sie wegen Ihres Spielverhaltens schon Selbstmordgedanken, oder unternahmen Sie bereits Selbstmordversuche?
Ein zwanghafter Spieler wird typisch mindestens sieben Fragen bejahen können.