Online Poker spielen - Ein Bericht über das Wetten im Online-Poker

Die Zeit war reif für einen Neubeginn. Ich ging zu einer anderen Webseite, die sich dem Online-Poker gewidmet hatte: Pokerroom.com, (Rezension von Pokerroom.com), und ließ eine etwas bevormundende aber schließlich sehr hilfreiche Lektion über Tipps und Regeln des Texas Hold'em Poker über mich ergehen.

Ich loggte mich in ein Übungsspiel ein, in dem BadChris als eine 3D-Figur erschien, ein scheinbarer Sonderling mit Brille, der neben anderen 3D-Figuren einen Platz bekam. Hier fanden sich Johnnyboy60, T-Roy5, fresh daddy, McFly_81(Maria Stein) und der beachtenswerte Smoky20. Mit meinem fiktiven Geld kaufte ich Spielmarken wert $1000. Nach meiner ersten Hand war ich sogar $2 voran. Fünfzehn Minuten später ganze $136. Ich hatte jetzt ein gutes Gefühl bei dem Online-Poker.

Als ich den Rahmen des Bildschirmes betrachtete, fiel mir eine Einrichtung auf, die das Chatten mit den Gegenspielern ermöglichte. Freilich hatte sich keiner in der halben Stunde, wo ich online gewesen war, davon bedient. Ich beschloss, den ersten Zug zu machen.

BadChris: Schöner Feiertag?

Niemand antwortete. Ich erhöhte $10, zwei Leute falteten. Der Flop deckte zwei Fünfer auf, was mir nichts nutzte. Dann:

T-roy5: Sonst jemand aus Detroit hier?

Ich steckte meine Gewinne ein und zielte nach einem anderen Tisch. Nach fünf Minuten Spiel räusperte ich mich virtuell.

BadChris: hallo! ich könnte jetzt wirklich einen muffin einziehen.

Greathand77: muff meinst'u?

helensmum: Ich esse jetzt gerade einen muffin

BadChris: was für 'ne sorte?

helensmum: blaubeer

Greathand77: lmao

Ich chattete und spielte Online-Poker zur gleichen Zeit. Ich machte mich beim Texas Hold 'Em geltend, ein Spiel, dessen Regeln mir stets unklar gewesen waren. Ich fühlte mich jetzt bereit, wieder um echtes Geld zu spielen. Ich machte deshalb eine erneute $50 Einlage auf meine Kreditkarte und fand mir einen Tisch, wo die Einsätze $2-4 betrugen. Dies erwies sich als etwas reichlich für meinen Geldbeutel. Die Mehrzahl der anderen Spieler ließ sich mit dem drei- bis vierfachen Betrag meiner Summe an den Tisch nieder, womit sie mich nach Belieben aus einer Hand hinausdrücken konnten. Ich verpasste den rechten Zeitpunkt zu falten. Hier gab es keine Zeit zum Chatten; der automatische Moderator ließ nicht nach: "BadChris! Sie sind es! Machen Sie schnell Ihren Zug!". Ich zögerte und verlor. Alle 50 waren in drei Händen weg.

Sehr gezüchtigt kehrte ich zu William Hill Poker zurück (William Hill Poker-Rezension), brachte nochmals 50 auf und schloss mich einem Spiel an, wo die Einsätze nie 50 Cent überstiegen und der Pot durchschnittlich $16 betrug. Ich spielte acht vorsichtige Hände und verlor die Hälfte meines Geldes. Ich war sehr nahe daran aufzugeben, als mir ein Ass und eine Zwei ausgeteilt wurden; wegen des Asses blieb ich noch hängen, aber in dem Flop kam dann noch eine Zwei und in dem Turn dann - auf wunderbare Weise - noch eine Zwei. Inzwischen hatte der Spieler zu meiner Linken sämtliche anderen Spieler mit hohen Einsätzen abgeschreckt. Ich sah mir seinen lächerlichen Usernamen an, andypoke, und schlussfolgerte, dass er an einem guten Tag keinen Zweierdrilling schlagen könnte. Ich erhöhte 50 Cent. Er ging mit. Ich gewann. Dann loggte ich mit $49,40 Spielmarken aus, nur mit 60 Cent im Minus, wenn man von den $100 absieht, die ich früher verloren hatte. Und wenn man von dem Geld absieht, das ich heute Abend auf Online-Poker verspielen werde, wenn meine Frau ins Bett gegangen ist.

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Die Story eines unerfahrenen online Poker-Spielers: Online Poker-Spieler

Tim Dowling - The Guardian
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